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Rheingaustraße 56
65375 Oestrich-Winkel, Stadtteil Oestrich, Deutschland
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0800 - 2 7 6 6 3 7 8
0800 - A P O O E S T R I C H

oder (06723) 91 98 0

Fax. (06723) 91 98 19

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Aktuelles - News
Neue Rabattarzneimittel für Millionen Patienten

Neue Rabattverträge großer Krankenkassen gelten seit 1. April in allen Apotheken bundesweit. Bei der nächsten Rezepteinlösung müssen sich Millionen Patienten darauf einstellen, ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt zu bekommen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) insbesondere alle chronisch kranken Patienten aufmerksam, die gesetzlich krankenversichert sind. Nach Berechnungen des DAV erlassen oder ermäßigen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten die gesetzliche Zuzahlung für weniger als die Hälfte aller Rabattarzneimittel. Von den 27.000 erfassten Rabattarzneimitteln sind 11.500 Medikamente seit 1. April zur Hälfte oder komplett von der gesetzlichen Zuzahlung zugunsten der Krankenkassen befreit (43 Prozent). (ABDA)


Wandern macht fit und glücklich
Möchte man seinem Körper etwas Gutes tun, ist eine Wanderung das Optimale. Denn Bewegung an der frischen Luft fördert die Gesundheit und ist ein hervorragendes Mittel zum Stressabbau. Moderate Anstrengung kann einen Flow-Zustand hervorrufen, einen Moment des völligen Aufgehens in sich selbst: Das Zeitgefühl schwindet und man ist ganz in der aktuellen Tätigkeit versunken. Diesen Zustand kann man nicht bewusst herbeiführen. Studien zeigen aber, dass einige Tätigkeiten ein Flow-Erlebnis begünstigen. Der Zustand des Flow wird als sehr angenehm empfunden. Neben kontemplativen Aspekten haben Wanden und Bewegung an der frischen Luft einen direkten positiven Einfluss auf die körperliche Gesundheit. Wer sich regelmäßig bewegt, senkt beispielsweise sein Risiko, an Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken.
Mehr Herzinfarkte durch Zeitumstellung?

Die Zeitumstellung im Frühling erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt. Nach einer aktuellen Langzeitanalyse der DAK-Gesundheit kamen in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus als im Jahresdurchschnitt – und das kontinuierlich seit 2006.

Allein im Vergleich der vergangenen drei Jahre gab es in den drei Tagen nach der Zeitumstellung zur Sommerzeit bei Versicherten der DAK-Gesundheit im Schnitt jeweils 40 Krankenhauseinweisungen wegen Herzinfarkt. Sonst sind es durchschnittlich 30 Einweisungen pro Tag. „Wir beobachten diese Entwicklung seit einigen Jahren“, erklärt DAK-Krankenhaus-Experte Peter Rowohlt die Datenanalyse. „Die Häufung in mehr als einem halben Jahrzehnt ist auffällig und stützt eine schwedische Studie, die zu der gleichen Beobachtung gekommen ist.“ Rowohlt vermutet als Ursache unter anderem Schlafmangel und die Änderung des Biorhythmus durch die Zeitumstellung: Die fehlende Stunde bringt den Hormonhaushalt durcheinander.

Die große Mehrheit (70 Prozent) der deutschen Bevölkerung ist übrigens für die Abschaffung der Sommerzeit, jeder Vierte „kämpft“ mit den Folgen der Zeitumstellung – vor allem Frauen sind betroffen. Tipps für eine gesunde Zeitumstellung:
• Bereits ein paar Tage vor der Zeitumstellung immer etwas früher zu Bett gehen und auch die Mahlzeiten früher als gewohnt einnehmen.
• An den ersten Tagen nach der Umstellung abends möglichst leicht essen und keine aufputschenden Getränke wie Kaffee oder Alkohol vor dem Schlafengehen trinken.
• Wer abends unter Einschlafproblemen leidet, sollte Dragees oder Kräutertees mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse ausprobieren. Auch autogenes Training hilft. Schlafmittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
• Wen tagsüber die Müdigkeit plagt, der legt am besten eine kurze Pause ein. Optimal: ein kurzer Rundgang an der frischen Luft. (DAK)


Vitamin-B-12-Mangel selten
Mit Nahrungsergänzungsmitteln lassen sich gute Geschäfte machen. Nicht immer ist die Einnahme der Präparate notwendig. Ein Beispiel ist Vitamin-B-12. Ein Mangel an Vitamin-B-12 führt zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Zudem zeigt sich oft ein charakteristisches Brennen der Zunge. Betroffen von einem solchen Mangel ist in den Industrienationen allerdings kaum jemand. Denn normalweise nimmt man genügend Vitamin-B-12 über die Nahrung auf. Ein Glas Milch beispielsweise oder zwei Scheiben Käse decken den Tagesbedarf. Neben Milch und Milchprodukten sind Fisch und Fleisch gute Lieferanten von Vitamin-B-12. Ein Mangel kann fast nur dann entstehen, wenn man jahrelang auf diese Lebensmittel verzichtet. Von einem Vitamin-B-12-Mangel sind Vegetarier und Veganer daher mitunter betroffen. Auch starke Raucher und Alkoholiker können einen Mangel ausbilden. Bei einer ausgewogenen Lebensweise und keinem kompletten Verzicht auf tierische Produkte als Lebensmittel, ist das Risiko, einen Vitamin-B-12-Mangel zu erleiden, sehr gering.
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