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Adler Apotheke
Rheingaustraße 56
65375 Oestrich-Winkel, Stadtteil Oestrich, Deutschland
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0800 - 2 7 6 6 3 7 8
0800 - A P O O E S T R I C H

oder (06723) 91 98 0

Fax. (06723) 91 98 19

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Aktuelles - News
Vitamin-B-12-Mangel selten
Mit Nahrungsergänzungsmitteln lassen sich gute Geschäfte machen. Nicht immer ist die Einnahme der Präparate notwendig. Ein Beispiel ist Vitamin-B-12. Ein Mangel an Vitamin-B-12 führt zu Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Zudem zeigt sich oft ein charakteristisches Brennen der Zunge. Betroffen von einem solchen Mangel ist in den Industrienationen allerdings kaum jemand. Denn normalweise nimmt man genügend Vitamin-B-12 über die Nahrung auf. Ein Glas Milch beispielsweise oder zwei Scheiben Käse decken den Tagesbedarf. Neben Milch und Milchprodukten sind Fisch und Fleisch gute Lieferanten von Vitamin-B-12. Ein Mangel kann fast nur dann entstehen, wenn man jahrelang auf diese Lebensmittel verzichtet. Von einem Vitamin-B-12-Mangel sind Vegetarier und Veganer daher mitunter betroffen. Auch starke Raucher und Alkoholiker können einen Mangel ausbilden. Bei einer ausgewogenen Lebensweise und keinem kompletten Verzicht auf tierische Produkte als Lebensmittel, ist das Risiko, einen Vitamin-B-12-Mangel zu erleiden, sehr gering.
Schlechter Schlaf – falsche Schlafzimmereinrichtung?
Viele Deutsche leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen. Mögliche Ursache kann Stress sein. Manchmal sind es aber auch ganz profane Dinge, die den Schlaf rauben. Eine Ursache für Schlafstörungen beispielsweise kann die Gestaltung des Schlafzimmers sein. Einige einfache Tipps helfen, es zu einem Ort der Regeneration und Ruhe zu machen. Störend für einen erholsamen Schlaf wirkt es oft, wenn das Schlafzimmer für andere Aktivitäten als Schlaf, Sex und Entspannung benutzt wird, beispielsweise eine Ecke des Raums als Arbeitszimmer dient. Die Assoziation mit Ruhe und Erholung fällt beim Blick auf PC und Aktenberge logischerweise schwer. Ein Fernseher im Schlafzimmer kann einen ähnlichen Effekt mit sich bringen. Grundsätzlich sollte man die Dinge, mit denen man den Tag verbringt, aus dem Schlafzimmer verbannen. Erlaubt ist allerdings das Buch zum Lesen vor dem Einschlafen. Aber das Schlafzimmer sollte nicht zum Hobbyraum oder Arbeitszimmer verkommen. Wichtig sind zudem angenehmes, also nicht zu helles Licht und frische, am besten kühle, aber nicht kalte Luft. Dann macht es besonders Spaß, sich in warme Decken zu kuscheln, und man schläft schnell ein und tief. Temperaturen von etwa 16 Grad gelten im Schlafzimmer als optimal.
Fälschungen des Krebsmedikaments Herceptin® aufgetaucht

Einzelne Packungen des Krebsmedikaments Herceptin® sind gefälscht. Die gefälschten Arzneimittel stellen eine akute Gefährdung der Patienten dar und dürfen nicht angewendet werden. „Falls ein Patient das Medikament Herceptin® wider Erwarten zu Hause hat, sollte er es nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker anwenden. Der Fachmann kann prüfen, ob die jeweilige Packung bzw. Charge wegen Fälschungsverdachts behördlich zurückgerufen wurde“, sagt Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer und Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Bislang ist nicht bekannt geworden, dass auch Fläschchen mit gefälschtem Inhalt an Apotheken ausgeliefert wurde.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) haben darüber informiert, dass gestohlenes bzw. gefälschtes Herceptin® 150 Milligramm zur intravenösen Anwendung in mehreren EU-Staaten in den Handel gebracht wurde. Die betroffenen Chargen des Zytostatikums wurden in italienischen Krankenhäusern gestohlen bzw. gefälscht und von Parallelvertreibern bezogen. Die Ware des Originalanbieters ist nicht von der Fälschung betroffen.

Die gefälschten Herceptin®-Präparate tragen nach bisherigen Erkenntnissen folgende Merkmale:

• Auf den meisten Durchstechflaschen stimmen die dort aufgedruckte Chargennummer und das Verfallsdatum nicht mit denen auf der äußeren Verpackung überein.
• Der Inhalt einiger Fläschchen ist flüssig. Herceptin ist normalerweise ein weißes bis schwach gelbes lyophilisiertes Pulver.
• Gummistopfen, Bördelkappe oder Deckel könnten manipuliert worden sein.
• Die gefälschten Fläschchen sind ursprünglich als italienisches Herceptin 150 mg gekennzeichnet, wurden für den deutschen Markt aber mit deutschsprachigen Etiketten überklebt. (ABDA)


Neue Flüssigwaschmittel können Vergiftungsunfälle bei Kindern verursachen – hochkonzentrierte „Liquid Caps“ sind mit Süßigkeiten verwechselbar

Neue attraktiv portionierte Flüssigwaschmittel in Form von sogenannten „Liquid Caps“ können für Kinder ein relevantes Gesundheitsrisiko bergen. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach Auswertung von Vergiftungsunfällen im In- und Ausland und Beratung durch seine Kommission „Bewertung von Vergiftungen“. „Gerade für Kinder sind die bunten, glänzenden, wie große Bonbons aussehende Liquid Caps sehr attraktiv“, sagt BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel. „Um Vergiftungsunfälle zu vermeiden, sollten Eltern immer darauf achten, dass diese Produkte nicht in die Hände von Kindern gelangen können.“ Besonders geöffnete Packungen sind für Kinder anziehend. Das BfR hat den Herstellern empfohlen, die Produkte künftig sicherer zu gestalten. Die Hersteller haben bereits einige Maßnahmen ergriffen.

Liquid Caps sind eine Produktinnovation im Bereich der Waschmittel, auch bekannt als Gel Caps oder Waschmittelkissen. Es handelt sich dabei um hochkonzentrierte Flüssigwaschmittel in einer dünnen Folienummantelung, die sich beim Waschen im Wasser auflöst. Eltern sollten die Packungen nach Gebrauch sofort wieder verschließen, keine Einzelportionen griffbereit auf der Waschmaschine liegen lassen und Nachfüllbehälter nicht in der Reichweite von Kindern aufbewahren. Auch erklärende Gespräche mit Kindern und Betreuungspersonen können helfen, das Vergiftungsrisiko zu vermindern. (BfR)


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